Narratives Mentoring  Training 2016

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Das K.R.O.S.-training 2015


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In diesen beiden interessanten Videos erläutern die beiden Trainer Dr. med. Franz Jürgen Sperlich und Heiner Creutzburg ihre beiden Trainingsformate. Die Trainings erhöhen die Stresskompetenz und Resilienz, sie wurden speziell für Ärzte und Apotheker und deren Angehörige entwickelt.

Das narrative Mentoring ist allerdings für alle Berufsgruppen geöffnet. Spezielle medizinische Vorkenntnisse sind in beiden Seminarformaten nicht erforderlich.
Im Neptun Hotel auf der Insel Kos direkt am Strand finden beide Seminarformate statt. In den vergangenen Jahren haben viele Ärzte diese Möglichkeit genutzt um für sich und für ihre Patienten neue mentale Kompetenzen für Entspannung, Burnout Prophylaxe und Resilienzentwicklung nachhaltig zu erwerben.

Viele Strategien und Techniken sind unserer rein kognitiven Wissensintelligenz vollständig verschlossen. Hier bedarf es anderer Kompetenzen und Trainingsmethoden um den anderen großen Teil unserer  Emotionalen- oder Körper- Intelligenz sinnvoll zu nutzen.

Das haben wir in der Schule und auf der Universität nicht gelernt. Wir glaubten, wenn wir Stück für Stück Wissen um Wissen verinnerlichen würden wir am Ende ein erfülltes Leben haben und ein wertvoller und hilfreicher Mensch werden.

Unsere Erfahrung lehrt uns etwas anderes. Genauso wie das Wesentliche für das Auge unsichtbar ist (Paul Klee), so können wir wesentliche Anteile unserer Seinserfahrung nicht kognitiv erfassen. Dabei geht es uns nicht darum einer neuen Spiritualität das Wort zu geben.  Rein wissenschaftliche Erkenntnisse über Kognitionsforschung und Neurobiologie wollen wir praktisch für Heilung nutzbar machen.

Ein amerikanischer Ethnologe hat einmal gesagt das zunächst die Dinge kommen die wir nicht begreifen und in Worte fassen können. Dann käme etwas dem wir uns musikalisch annähern könnten. Erst dann kommen die Dinge die wir versprachlichen und in Worte fassen können.

Trotzdem erzählen wir uns täglich das Märchen dass wir alles verstehen können, dass  die größeren Anteile unseres Lebens der Rationalität zugänglich sind. Das ist natürlich ein riesen Irrtum! Denn unser Gehirn ignoriert alle Dinge die es nicht erklären kann. Es gibt einfach Antworten auf andere Fragen, wenn wir unser Unwissen vertuschen wollen. Denn mit einer unerklärlichen Welt können wir schlecht leben. Das würde uns zutiefst verunsichern.

Auch wir können natürlich die Welt nicht erklären und wir wollen es auch gar nicht. Wir wollen nur für Heilung, Gesundheit und Vollständigkeit dieser anderen Seite Raum geben. Den in einem Zeitalter der übermächtigen Rationalität (mit all seinen segensreichen Erfindungen) geht und sonst etwas verloren das wir brauchen, um erfüllt und glücklich zu leben.

Wir wollen das  wir uns klar werden darüber, dass der wissenschaftliche  Beweis über die Wirksamkeit einer Methode (zum Beispiel in der Medizin) nicht die Wahrheit ist.  Es gab nur ein Ergebnis in einem Untersuchungsrahmen. In einem anderen Setting, dass wir uns vielleicht noch gar nicht vorstellen können, gäbe es voraussichtlich ein anderes Ergebnis. Diese erkenntnistheoretische Erweiterung der Rationalität und eine Vorstellung davon wie unser Gehirn „Ergebnisse“ und „Erinnerungen“ manipuliert ist lange überfällig. Man kann hier auch von wissenschaftlicher Demut sprechen oder wie es die IGHH formuliert hat den Geist in die Medizin zurückzubringen.

Wir wollen das wir uns- nur manchmal- die Frage stellen: wer denkt hier was.